Die
Teilnehmer legen sich bequem auf den
Rücken. Wenn möglich mit einer Decke und
einem Kissen für den Nacken als
Unterlage. CD mit Hintergrundmusik.
Nun wird vorgelesen wie in der Anleitung
beschrieben:
Leg dich so bequem hin, dass du
entspannt mit mir auf eine Reise gehen
kannst - - Spüre nach, ob Du wirklich
bequem liegst - - Lege Dich so bequem
hin das Du Dich wohl fühlst - - Nun
schließe deine Augen und atme tief ein
und aus - - Beobachte deinen Atem, wie
er ganz von selbst ein- und ausströmt -
- Ganz von selbst strömt der Atem ein… -
- und strömt ganz von selbst wieder aus…
- - Nach einer kleinen Pause strömt dein
Atem ganz von selbst ein… - - und strömt
ganz von selbst wieder aus… - - Du
kannst alles geschehen lassen - -
Beobachte einfach deinen Atem…
(Einige Atemzüge lang beobachten
lassen.)
Dir geht es gut - - Du bist konzentriert
- - ruhig und aufmerksam…
Lass nun vor deinem inneren Auge einen
Weg auftauchen. - - Er ist links und
rechts eingesäumt mit vielen uralten
Bäumen und Büschen. - - Die Vögel
zwitschern in den Zweigen über dir. - -
In der Ferne hörst du das Geschnatter
von Enten. - - Gehe diesen Weg entlang.
- - Er läuft eine Weile geradeaus, dann
windet er sich rechts und dann nach
links. - - Gehe bis an sein Ende. - -
Noch einige Wegbiegungen - - und du
stehst an dem Ufer eines großen Sees. -
- Der See liegt glatt und ruhig vor dir.
- - Kein Windhauch regt sich. - - Der
Himmel und die Büsche und Bäume am Ufer
spiegeln sich in seiner Oberfläche. - -
Genieße eine Weile dieses schöne
Spiegelbild auf der Wasseroberfläche. -
-
Hebe nun einen der großen Kiesel auf, die am Strand überall herumliegen. - - Werfe diesen Stein weit hinaus ins Wasser und beobachte den Bogen, den der Stein in der Luft beschreibt, bis er mit einem klatschenden Geräusch ins Wasser fällt. - - Das Spiegelbild ist für eine ganze Weile verzerrt. - - Kreisförmige Wellen breiten sich um die Einwurfstelle auf der Wasseroberfläche aus. - - In konzentrischen Kreisen gehen unendlich viele Ringe von der Einwurfstelle weg und dehnen sich weit in die Seefläche hinaus. - - Setz dich auf einen Baumstumpf am Ufer und beobachte bis die kreisförmigen Wellen verebben und der See wieder ruhig wie vorher vor dir liegt. - - Selbst wenn die Wasseroberfläche jetzt wieder ganz ruhig geworden ist, dann ist nichts mehr genau wie es vorher war. - - Auf den ersten Blick sieht es vielleicht so aus, dass der See wieder genauso vor dir liegt wie vorher. Aber wenn du genauer hinsiehst, hat dein Steinwurf eine vielleicht minimale, aber doch vorhandene Neuordnung hervorgebracht. -
Wenn ein Stein ins Wasser fällt, teilt er an dieser Stelle das Wasser und versetzt es in Bewegung. - - Die Wellen, die dabei entstehen, teilen der Umgebung mit, dass etwas geschehen ist. - - Die Wassermoleküle treiben an einen anderen Ort und verteilen sich neu. - - Waren Fische unter der Wasseroberfläche, so flüchten sie in alle Richtungen des Sees, wie die Wellen auf der Wasseroberfläche. - - Die Fische und Kleinstlebewesen haben sich einen neuen Platz gesucht, selbst die Wassermoleküle und die Blätter, die auf dem Wasser geschwommen sind, haben eine neue Position bezogen. - - Der Stein, der ins Wasser gefallen ist, hat auf seinem Weg durch die Luft bis zum Grund des Wassers nicht nur die Oberfläche des Wassers so in Bewegung versetzt, dass das Wasser nach außen weicht, - - er hat auch die Luftmoleküle bewegt. - -
Wie ein
Steinwurf von dir den See verändert und
eine Neuordnung geschaffen hat, so
verändert und ordnet jede deiner
Handlungen ihr Umfeld. - - Genauso wie
der Steinwurf bewegt jede unserer
Handlungen etwas und hinterlässt unser
Umfeld anders, als wir es angetroffen
haben. - - Beuge dich nun über den Rand
des Wassers und benutze seine Oberfläche
als Spiegel. - - Lass dir von diesem
Spiegel eine Handlung zeigen, die du
gerne machen würdest. - - Lass diese
Handlung wie einen Film ablaufen und
beobachte was sie alles in ihrer
unmittelbaren Umgebung in Bewegung
versetzt und welche Veränderungen sie
nach sich zieht. - -
(Musik leise einblenden und ca. 2 bis
3 Minuten laufen lassen, dann
ausblenden)
Du siehst nun wieder die glatte
Oberfläche des Sees vor dir. - - Ganz
ruhig liegt sie vor dir und spiegelt den
Himmel und die Bäume und Büsche am Ufer.
- - Es ist Zeit zurückzugehen. - - Gehe
nun den Weg wieder zurück. - - Er ist
links und rechts eingesäumt mit vielen
uralten Bäumen und Büschen. - - Die
Vögel zwitschern in den Zweigen über dir
- - und das Geschnatter der Enten
verliert sich in der Ferne - - Der Weg
endet nun. - - Es ist Zeit wieder ins
Hier und Jetzt zu kommen. - - Nimm die
Geräusche der Außenwelt wieder wahr. - -
Atme tief ein - - Wecke langsam deinen
Körper - - spüre dich wieder - - spüre
deine Arme - - spüre deine Beine - -
spüre deine Hände - - spüre deine Finger
- - spüre deinen gesamten Körper und
wecke ihn auf - - Bewege nacheinander
langsam deine einzelnen Körperteile - -
Recke und strecke dich - - konzentriere
Dich auf das Jetzt - - öffne deine Augen
und nimm um dich herum die Welt wahr .
Abschluss:
Anschließend an die Reise erfolgt ein
Austausch der inneren Eindrücke
untereinander.
Quelle: bis auf einige Änderungen übernommen aus "Horizonte erweitern" v. Monika Schneider
@ 2004 entspannung-und-meditation.de