SYMBOLIK
Um mit dem Unterbewusstsein in Verbindung treten zu können,
war man schon immer auf Symbole angewiesen. In ihnen kann
sich das Unbewusste in einer für das zielgerichtete Denken
und Handeln fassbaren Form offenbaren. Die Symbolik eines
Mandalas zielt direkt auf Dein Unterbewusstsein, spricht
durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche Deiner
Psyche an und stimuliert sie.
Ein Mandala kann alle möglichen Symbole aus Religion,
Esoterik oder Psychologie enthalten. Aber auch natürliche
Motive spielen heute eine Rolle. Abstrakte Formen und
Ornamente oder Darstellungen von Tieren und anderem können
ebenfalls als Mandala dienen. Im Kulturraum Japans und
Chinas sind Mandalas allerdings oft mit Schriftzeichen
anstelle von Bildern versehen.
Formbezogen sind die Bedeutungen in den verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich, z. B. steht das Viereck, im religiösen Glauben der Tibeter, als Symbol für den Sitz der Gottheit, dem Tempel. In den östlichen Kulturen ist es das Symbol für die Erde. Seelische Stärke und Stabilität hingegen, bedeutet das Viereck in der Tiefenpsychologie.
Der Kreis ist oftmals das Zeichen für den Kosmos und die Seele. Da der Kreis hilft das Bewusstsein zu zentrieren, hält er die seelische Energie in der Mitte zusammen. Das Dreieck dagegen vereinigt das Positive, das Negative und das Neutrale. Es steht für die Vereinigung der Gegensätze, ist aber auch ein Symbol für höhere Harmonie.
In buddhistischen Mandalas spielt die Zahl Fünf eine große Rolle. Sie symbolisiert jeweils die vier Himmelsrichtungen zuzüglich der Mitte, steht aber auch für die 5 Aggregate (Form, Gefühl, Wahrnehmung, geistige Formung und Bewusstsein) und die 5 Elemente, aus denen ein Wesen nach buddhistischer Auffassung besteht. Außerdem bezieht sie sich zusätzlich auf die 5 Weisheiten Buddhas.
Wer mehr über die Symbolik der Farben, Formen und Zahlen wissen möchte findet hier ausreichend Material:
Bedeutung von Farben,
Formen und Zahlen im Mandala
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