Die
Körperhaltung
Meditieren kannst Du Letzten Endes in jeder erdenklichen
Position. Aber die folgenden Tipps für die
Meditationshaltung haben sich als nützlich erwiesen. Wenn Du
z.B. liegst, kann es schnell sein, dass Du einschläfst. Die
liegende Haltung eignet sich besonders für Phantasiereisen
oder einfache Atemübungen. Für die Meditation ist die
liegende Haltung nicht günstig, weil der Geist zu sehr in
die Traumwelt abgleitet und dies dem Wesen der Meditation
widerspricht. Probiere einmal aus, womit Du persönlich gut
klarkommst:
1. sitzende Position die Methode für reine
Meditationsübungen
Für eine reine Meditationsübung kannst Du den klassischen
Meditationssitz wählen oder Du setzt Dich einfach nur auf
einen Stuhl. Der Meditationssitz eignet sich nur für
gelenkige Personen die keine Probleme mit den Knien haben.
Du benötigst eine nicht zu weiche Unterlage - ideal ist eine
Turnmatte auf dem Boden. Du kannst Dich im Schneidersitz
hinsetzen, oder in der halben oder ganzen so genannten
Lotus-Position, bei der Deine Füße auf dem jeweils anderem
Oberschenkel ruhen (beim halben Lotossitz liegt nur ein Fuß
auf dem Oberschenkel des anderen Beines, der andere Fuß ruht
auf dem Boden).
Wenn Du einen Stuhl bevorzugst solltest Du Dich gerade auf
dem vorderen Teil des Stuhles setzen (bitte nicht anlehnen).
Stell die die Füße dann flach auf dem Boden - die Waden
sollten in etwa einen rechten Winkel zu den Oberschenkeln
aufweisen. Deine Wirbelsäule sollte in beiden Fällen
möglichst gerade sein, dabei aber nicht verkrampft sondern
locker. Das Kinn wird leicht zur Brust hin gezogen, damit
der Nacken sanft gedehnt ist. Die Schultern locker lassen.
Deine Hände kommen mit den Handflächen nach oben auf Deinen
Knien zur Ruhe. Du kannst aber auch mit Daumen und
Zeigefinger einen Kreis bilden und die anderen Finger locker
gerade halten.
@ 2004 entspannung-und-meditation.de
