Die Durchführung
Vorher…
solltest Du Dich, wie schon gesagt, bequem hinsetzen oder
legen. Nun solltest Du zur Ruhe kommen - entweder auf Deine
Art oder mit Hilfe der vorangegangenen Tipps. Verkrampfe
Dich nicht bleibe heiter und locker. Ein paar Mal tief ein-
und ausatmen. Betrachte dabei deinen Atem, wie er durch
deinen Körper fließt. Aufsteigende Gedanken und Bilder lässt
du wie Wolken an dir vorüber ziehen und schenkst ihnen keine
Aufmerksamkeit. Nun kannst Du Dich auf die Methode konzentrieren die Du für
Dich ausgewählt hast.
Nachher…
solltest Du Dich „erden“, so nennt man alle Übungen, die
zurück in die körperliche Realität führen. Es sind in der
Regel Übungen die Dir den Körper wieder bewusst werden
lassen, Dich in die objektive Realität zurückholen und Köper
und Seele wieder zu einer Einheit verschmelzen. Konzentriere
dich langsam wieder auf deinen Körper. Fühle, wie die
Lebensenergie durch dich fließt, spüre deine Zehenspitzen,
deine Beine, Bauch, Brust, Arme. Atme tief ein und aus, atme
bewusst. Öffne dann langsam deine Augen, sieh dich um und
versuche, den Raum um dich herum aufmerksam wahrzunehmen.
Dazu dienen ausgiebiges Dehnen, Räkeln und Gähnen ganz wie
es Deinen eigenen Bedürfnissen entspricht. Wiederholtes
Gähnen setzt übrigens den Tränen- und Speichelfluss in Gang
und hilft so trockene Schleimhäute wieder zu befeuchten. Das
ist vor allem in den Wintermonaten in Räumen mit trockener
Heizungsluft ein Geheimtipp. Dies tust Du so oft, bis Du
wieder hellwach und voll da bist. Wenn Dich diese Übungen
noch nicht ganz aufwecken konnten stellst Du hin und
marschierst eine Weile im Stand um Deinen Kreislauf wieder
auf Trab zu bringen. Sei dankbar für die neu gewonnen
Erkenntnisse oder die Entspannung und den Frieden, den du
gefunden hast. Jetzt kannst Du Dich frohen Mutes der Welt
stellen...
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